IGeL-Laborchecks von A-Z: Alles mit T


Tumormarker-Laborcheck

Die Bestimmung von Tumormarkern ist bei manchen Krebsformen hilfreich, um den Verlauf der Erkrankung oder die Wirksamkeit einer Therapie abzuschätzen, z. B. bei Brust-, Prostata-, Eierstock-, Dickdarm- oder Hodenkrebs sowie bei teilweise bei Lungenkrebs. In manchen Fällen sind durch Tumormarker auch Rezidive (Rückfälle) oder die Bildung von Metastasen erkennbar.

Bewertung: Für die Erstdiagnose einer Krebserkrankung reichen Tumormarker nicht aus, da sie nicht verlässlich nachweisbar sind und zu häufig eine falsche Sicherheit vortäuschen oder nicht gerechtfertigte Tests nach sich ziehen. Daher werden die Kosten zur Bestimmung von Tumormarkern zur Früherkennung von Krebs von den gesetzlichen Krankenkassen auch zu Recht nicht erstattet.

Die Kosten betragen je nach Suchprogramm bis über 500 EUR.

Autor: Dr. med. Herbert Renz-Polster in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014).

News

Krampfadern nicht einfach ignorieren
Krampfadern nicht einfach ignorieren

Frühzeitig ärztlich abklären

Krampfadern (Varikosen) sehen nicht nur unschön aus. Weil als Komplikation offene Beine oder Thrombosen drohen, sind sie auch ein Gesundheitsrisiko. Eine Therapie mit Ultraschall kann Abhilfe schaffen.   mehr

Mann und Frau operieren gleich gut
Mann und Frau operieren gleich gut

Erneut bewiesen

Die Chirurgie ist noch immer eine Domäne der Männer. Zumindest, was die Operierenden angeht. Dabei schwingen Frauen das Skalpell genauso gut wie ihre männlichen Kollegen, wie eine japanische Studie jetzt erneut ergab.   mehr

Risiko für Depressionen steigt
Risiko für Depressionen steigt

Hormonersatztherapie mit Folgen

Für manche Frauen sind die Wechseljahre eine echte Quälerei. Sind Hitzewallungen und Schlafstörungen nicht mehr auszuhalten, kann die Einnahme von Hormonen helfen. Doch dabei drohen Nebenwirkungen, und nach neuen Erkenntnissen auch Depressionen.   mehr

Antidepressiva nicht absetzen!
Antidepressiva nicht absetzen!

Nach mehren depressiven Schüben

Gut, wenn es depressiven Patient*innen unter der Behandlung mit Antidepressiva wieder besser geht. Bleiben sie stabil, stellt sich die Frage, ob man das Medikament vielleicht wieder absetzen kann. Doch in vielen Fällen ist das gar keine gute Idee.   mehr

Medikamenten-Apps im Test
Medikamenten-Apps im Test

Unterstützung durchs Smartphone

Fehler beim Einnehmen von Medikamenten können schwere Folgen haben. So schwer, dass jährlich ungefähr 250 000 Patienten deswegen ins Krankenhaus müssen. Handy-Apps sollen Abhilfe schaffen, indem sie z. B. an die Einnahme erinnern oder vor Wechselwirkungen warnen. Doch halten sie auch, was sie versprechen?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im November

So kommt die Arznei ins Kind

So kommt die Arznei ins Kind

Von Hustensaft bis Zäpfchen

Auch Säuglinge oder Kleinkinder benötigen manchmal Medikamente. Dabei ist es für die Eltern oft gar ... Zum Ratgeber

TÜV-zertifiziert


wir sind zertifiziert nach ISO 9001

Die Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 ist national und international die meist verbreitete und bedeutendste Norm im Qualitätsmanagement (QM)

Mehr erfahren

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Rosenberg-Apotheke
Inhaber Günter Storch
Telefon 0234/85 25 97
Fax 0234/86 33 71
E-Mail g.storch@web.de